18. Dezember 2008

exotischer Kaffee mit PfefferFriedrich der Große liebte Kirschen, Ananas, Melonen, trank gern Champagner und regelmäßig Kaffee. Den bevorzugte er scharf mit Pfeffer gewürzt und nicht zuckersüß wie die seiner Meinung nach verweichlichten „Kaffeesachsen“. Die Museumsshop GmbH hat jetzt eine einmalige Kaffeespezialität herausgebracht: „Café mit Pfeffer – Königlich und Exotisch“. Die mittlere Schärfe des grünen Pfeffers sorgt in Verbindung mit dem Kaffee (100 % Arabica) für ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis. „Café mit Pfeffer“ ist ein idealer Begleiter zum Dessert. Wer es traditioneller mag, findet zwei weitere Sorten im Angebot. Bei allen drei Kaffeekompositionen spielt die schonende traditionelle Röstung in einer Hamburger Kaffeemanufaktur eine wichtige Rolle. Apropos Rösten: Friedrich der Große hatte 1766 das staatliche Kaffeemonopol und hohe Steuern eingeführt. Der König wollte die einheimische Brauwirtschaft fördern und befahl dem Volk, weiterhin Biersuppe zu sich zu nehmen, statt teuer importierten Kaffee zu trinken. Doch das Volk wollte lieber einen klaren Kopf als sich länger vernebeln zu lassen. Ein lebhafter Schmuggel entbrannte, bis Friedrich 1781 „Kaffeeschnüffler“ losschickte, um illegales Rösten aufzuspüren und zu bestrafen. 1787, nach dem Tod seines Vorgängers, schaffte Friedrich Wilhelm II Kaffeeschnüffler und Kaffeemonopol ab.